Betriebliche Altersvorsorge – Betriebshaftpflichtversicherung

18. Mai 2008

Betriebliche Altersvorsorge – Betriebshaftpflichtversicherung – Das selbst gegründete Unternehmen steht erfolgreich auf den eigenen Beinen, die ersten Umsätze werden eingefahren und die Stimmung hellt immer mehr auf – so sehen die Vorstellungen einer optimalen Neugründung aus. Der Unternehmer schaut zuversichtlich den rosigen Zeiten entgegen. Die Absicherung des Unternehmens wird vor lauter Euphorie leider völlig außer Acht gelassen. Beim ersten Schadensfall, sei es ein eigener Schaden oder Schadenersatzansprüche Dritter, folgt die Ernüchterung auf dem Fuße.  Ein umfassendes Versicherungskonzept hilft, derartige Szenarien zu vermeiden. Die Betriebsversicherung ist ein unbedingtes muss für den Selbstständigen und Freiberufler. Wie umfangreich diese gestaltet werden muss, ist sicher abhängig von Branche und Gefahrenpotential.

Der Versicherungsschutz sollte bei einem optimalen Abschluss das Unternehmen im Allgemeinen und auch die beschäftigten Mitarbeiter absichern. Unabdingbar ist die Betriebshaftpflichtversicherung, denn diese deckt sämtliche Ansprüche ab, die aus den Tätigkeiten des Unternehmens resultieren können. Individuelle Erweiterungen, die optimal auf die Unternehmensbedürfnisse zugeschnitten sind, vervollständigen diesen Schutz. Auch die Betriebsunterbrechungsversicherung sowie die Betriebsausfallversicherung sind sinnvoll, denn Schäden, die das Fortführen des täglichen Geschäfts nicht möglich machen, werden hier abgedeckt und minimiert. Aufwendungen für Miete, Nebenkosten und vor allem Löhne werden durch den Versicherer getragen.  Optional stehen Maschinenversicherung, Glasversicherung, Elektronikversicherung oder auch die Gewerberechtsschutz Versicherung zur Verfügung.Wer Angestellte beschäftigt, sollte auch für diesen Punkt eine Ver- und Vorsorge treffen. Wird eine betriebliche Altersvorsorge angeboten, ist beispielsweise eine Pensionskasse oder Pensionszusage ratsam.

Denn steht das Unternehmen einer Insolvenz gegenüber, müssen die Ansprüche der Arbeitnehmer aus der betrieblichen Altersvorsorge dennoch befriedigt werden. Gerade kleine Betriebe bzw. Einzelunternehmer sollten genauestens überlegen, welche Versicherung sinnvoll ist. Eine Überversicherung dient in erster Linie der Versicherungsgesellschaft oder dem Versicherungsmakler, der selbstverständlich für jeden Abschluss eine satte Provision erhält. Auf der anderen Seite kann eine Unterversicherung das existenzielle Aus für ein Unternehmen bedeuten. Eine umfassende Beratung hilft, den eigentlichen Versicherungsbedarf zu analysieren und den optimalen Versicherungsschutz gewährleisten zu können.Existenzgründer seien gewarnt. Es ist sicherlich nicht verkehrt, am Anfang sparsam mit dem Budget umzugehen. Beim Verzicht auf eine Betriebsversicherung wird allerdings am falschen Ende gespart.

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten umfangreiche Policen an, die zum einen Elementarschäden wie Feuer, Explosion, Einbruch, Diebstahl, Vandalismus oder auch Wasserschäden und zum anderen Betriebsunterbrechungen bzw. -ausfälle  abdecken. Für den Versicherungsnehmer geht dies mit einer übersichtlichen Handhabung der verschiedenen Versicherungen einher. Die Pakete sind in aller Regel mit Rabatten belegt, so dass sich diese auch finanziell für den Versicherungsnehmer lohnen.