Kreta, die Sonneninsel Griechenlands


Kreta ist mit etwa 8400 quardatkilometern die größte griechische Insel Griechenlands und die zweitgrößte im Mittelmeer. Durch die langgestreckte Insel zieht sich ein Gebirgszug mit vier hohen Erhebungen. Die Weißen Berge, das Ida-Gebirge, das Diktigebirge und die Thripti-Berge. In den Weißen Bergen leben heute noch die sehr seltenen kretischen Bergziegen.

Neben dem Gebirge findet man auf Kreta fruchtbare Ebenen, die auch landwirtschaftlich genutzt werden und tiefe Schluchten. Von den landwirtschaftlich nutzbaren Flächen, werden etwa 45% für den Anbau von Oliven genutzt. Etwa 16 Millionen Olivenbäume wurden auf Kreta angepflanzt und damit ist die Insel einer der größten Exporteure für Oliven in Europa. Unter diesen Bäumen befindet sich auch einer der ältesten Olivenbäume. Durch das mediterrane milde Klima sind dort auch ebensolche Kräuter, wie Rosmarin, Thymian und Oregano heimisch. Zypressenhaine und Pinienwälder bestimmten teilweise das Landschaftsbild.

Kreta verfügt zudem über eine besondere Flora, die es nur dort gibt und im Frühjahr kann man dort eine einzigartige Blütenpracht bewundern. Neben der besonderen Landschaft, zu der auch der 1.000 kilometerlange Küstenstreifen gehört, findet man dort zahlreiche archäologische Stätten. Ruinen von Tempel und historische Gebäude, Siedlungsreste und Klöster von Hochkulturen. Nicht unerwähnt soll sein, dass Kreta über 300 Sonnentage im Jahr verfügt und somit nebst Zypern zu den sonnenreichsten Regionen im Mittelmeer gehört.