Rasierer in neuem Design

26. Januar 2010

Rasierer in neuem Design – Die FIM – Technologie revolutioniert seit einiger Zeit das Design vieler Elektrogeräte. Die Abkürzung steht für Film Insert Molding. Damit lassen sich völlig neuartige Oberflächendekore realisieren wie beispielsweise der Rasierer Philips HQ 7140 eindrucksvoll belegt. Die dazu verwendete Bayfol CR 1-4 ist gerade mal 175 Mikrometer dick. Der Clou daran ist, dass das eigentliche Dekor auf der Innenseite der hauchdünnen Folie aufgearbeitet ist und durchscheint. Man kann etwa wie beim Philips-Rasierer ein tolles Wabenmuster sehen, aber nicht fühlen. Dementsprechend kann das Design auch nicht so leicht verkratzt und zerstört werden. Selbst die bei der Rasur häufig verwendeten teilweise aggressiven Chemikalien lassen diese Folie kalt. In dieser Hinsicht kann man diese Folie auch als einen Beitrag zum Umweltschutz verstehen. Das Design wird nicht so schnell abgeschabt, der Rasierer – oder ein anderes Gerät mit dieser Folie – bleibt optisch lange wie neu. Darüber hinaus ist diese neue Folie geeignet, um neue Formensprachen zu definieren. Für Designer ist diese Entwicklung sicherlich ein Segen, da es ihr Betätigungsfeld erweitert.

Diese Technologie verspricht ungeahnte Möglichkeiten. Verkaufserfolge bei Gegenständen wie Rasierern gehen oft mit einer dauerhaften Markenidentität einher. Entwickler suchen demnach nicht nur stetig nach neuen technischen Verbesserungen, sondern auch nach ansprechenden Erscheinungsformen ihrer Geräte, die es dem Kunden erleichtern, sich mit diesem Design und damit mit der Firma zu identifizieren. Die FIM – Technik erlaubt völlig neue Umsetzungsformen von Designstudien. Dabei verleiht die Folie den Geräten eine hochwertige Gestalt.

Über das Design und die Wertigkeit eines Produktes lassen sich aber häufig viel bessere Verkaufserfolge erzielen, als über eine lange Liste technischer Details. Wer schon viel Geld für einen Rasierer bezahlt, wünscht sich auch ein Produkt, das gut in der Hand liegt und auch nach Jahren noch frisch aussieht. Abblätternde Farbe und ein verschrammtes Gehäuse machen dagegen keinen guten Eindruck.

Da reicht schon mal der Blick in die Sanitäreinrichtung eines Gastgebers bei einer Feierlichkeit. Präsentiert sich dort ein Rasierer mit optischen Defekten, so ist dies sicherlich keine gute Werbung. Der Glanz der neuen Folie wirkt hier Wunder.
www.rasierer.eu