Eine unheimliche Trilogie?

22. Dezember 2009


Frauen, Handtaschen, Schuhe: Für Männer eine unheimliche Trilogie, für das weibliche Geschlecht ein logischer Zusammenhang. Doch was macht den Reiz einer Tasche aus? Und warum muss Frau auch noch das 20. Paar Schuhe unbedingt haben?

Die Antwortversuche auf die diese Fragen sind vielseitig. Einerseits ist die Handtasche das zweite Ich einer Frau. Darin kann sie schließlich alles das verstauen, was sie nicht direkt bei sich tragen kann, aber dennoch benötigt. Zudem sind Taschen modische Accessoires, die zum jeweiligen Outfit passen müssen. Deswegen ist es fast zwingend, dass eine Frau mehrere Varianten haben muss. Sie braucht zu jeder Kleiderkombination eine passende. Ähnlich verhält sich die Situation bei Schuhen. Neben dem Aussehen sind sie auch ein Stück Luxus. Nach harten Tagen ist es eine Art Belohnung, sich ein neues Paar Stiefel zu kaufen. Man gönnt sich schließlich sonst nichts. Hinzu kommt, dass Schuhe bei Frauen sexy wirken. Besonders beim Weggehen sagt der Pump viel über die Intention seiner Trägerin aus.

Schuhe und Taschen tragen also zum Wohlbefinden vieler Frauen bei. Während sich einige Männer über Motorräder oder schicke Autos definieren, sind sie die Statussymbole des weiblichen Geschlechts. Verstärkt wird dieses Bild durch Medien und Gesellschaft. Menschen neigen dazu, unterbewusst Klischees zu erfüllen, um so eine gewisse Anerkennung zu bekommen. Wahrscheinlich stimmt diese Trilogie auch nur bei höchstens der Hälfte aller Frauen. Da sie aber in das Weltbild passt, wird sie verbreitet. Es gibt viele andere Frauen, die keinen Wert auf Masse legen, sondern praktisch denken und sich nur das kaufen, was sie wirklich brauchen. In der Öffentlichkeit findet dieser Teil allerdings keine Beachtung.