Geishas in Japan


Geishas in Japan – Der Ruf der Geishas im Ausland hat selten etwas mit der Realität zu tun. Zwar bemühen sich immer mehr Geishas um eine gute Öffentlichkeitsarbeit, dennoch sorgen Spielfilme immer wieder dafür, dass ein falsches Bild im Ausland entsteht. Wer eine Japanreise bucht, der wird sich in Japan davon überzeugen können, wie Geishas wirklich sind.

Während der Japan Studienreise lohnt sich ein Abstecher nach Kyoto ins Geishaviertel. Geishas leben bis heute in eigenen Straßenvierteln. Und sie sind bis heute anhand ihres Äußeren nicht zu übersehen. Während der Kimono allmählich aus dem Straßenbild Japans verschwindet, so ist er immer noch die Arbeitskleidung der Geisha. Der Kimono ist ein unerotisches Kleidungsstück. Die wertvolle Seide reicht bis auf den Boden, ein breiter Gürtel soll jede Kurve verdecken.

Der Knoten befindet sich auf dem Rücken, ein Zeichen für ihre Ehrbarkeit, denn die Geisha hat es nicht nötig, ihn schnell auszuziehen. Die Frisur der Geisha ist so aufwändig, dass es sich meist um eine Perücke handelt. Das Gesicht ist weiß geschminkt. Der Mund klein und rot nachgezeichnet. Die Füße stecken in weißen Strümpfen und Holzsandalen. Die Geisha ist eine Kunstperson und ihre Aufgabe ist es, die alten Künste Japans zu bewahren.

Wer Japan Studienreisen gebucht hat, wird mit etwas Glück, die Geishas während ihrer Arbeit erleben. In manchen Regionen werden für Touristen Vorführungen angeboten. Urlauber, die sich während der Japanreise besonders für Geishas interessieren, können sie für einen Abend buchen. Das ist allerdings kein billiges Vergnügen. Die Geisha übernimmt an diesem Abend die Unterhaltung der Gäste. Sie schenkt Getränke nach, singt, spielt, trägt Gedichte vor, tanzt und macht Konversation.

Urlauber, die sich für Japan Studienreise entschieden haben, können mit etwas Glück an einer Teezeremonie teilnehmen. Eine solche traditionelle Zeremonie ist ein wichtiger Ausbildungsschwerpunkt der Geisha und sie beherrscht die Zeremonie perfekt. Teilnehmer der Japan Studienreise, die am Abend ausgehen, können Geishas auch auf den Straßen sehen wenn sie in den frühen Morgenstunden zurück in ihre Viertel gehen. Geisha zu sein, ist in Japan ein ernstzunehmender Beruf. Die Ausbildung ist hart und dauert einige Jahre.

Die junge Maiko muss viel lernen und sich sehr zurücknehmen. In Japan sind Geishas grundsätzlich nicht verheiratet. Beziehungen sind ihnen aber erlaubt. Eine Geisha, die sich zur Heirat entschließt, gibt ihren Beruf auf. In Japan gibt es eine einzige Geisha, mit europäischen Wurzeln. Auch sie genießt die höchste Anerkennung.