Schreibwaren – Die Entstehung der Luftpolsterfolie
5. April 2008Schreibwaren – Die Entstehung der Luftpolsterfolie – Wie die Luftpolsterfolie sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, das wissen nur die wenigsten Menschen. Viele Dinge des Alltages werden gekauft und verwendet, ohne großartig nachzudenken, woher sie stammen.
Im Geschäft für Schreibwaren erhält jeder, der sie braucht, die Luftpolsterfolie. Doch wie wurde dieses geniale Material entwickelt?Dieses Jahr könnte man als Luftpolsterfolienjahr bezeichnen, denn die Luftpolsterfolie wird fünfzig. Über Kunst und Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen streiten – zum Glück! Sonst hätte ein Exponat mit Luftpolsterfolie sicher nie seinen Einzug ins Museum of Modern Art in New York feiern können. Im Museumsbetrieb ist die Luftpolsterfolie alt bewährt, aber eben um die Kunstwerke zu schützen, kaum, um selbst eines zu sein. Die Entwicklung der Luftpolsterfolie war Zufall. Ursprünglicher Gedanke war die Herstellung einer Plastiktapete – wozu auch immer das im Jahre 1957 gut war.
Nichtsdestotrotz wurde aus der Erfindung der Plastiktapete die Luftpolsterfolie. Während des Herstellungsverfahrens wurde den beiden Entwicklern, einem Amerikaner und einem Schweizer, bewusst, dass dieses tolle, leichte und stabile Material weniger als Wandbehang, als eher als Verpackungsmaterial infrage käme. Die beiden Erfinder haben sich drei Jahre später dazu entschlossen, eine Firma zu gründen, die sich ausschließlich mit Verpackungsmaterialien beschäftigt.
Mit weltweit knapp zwanzigtausend Mitarbeitern kann sich diese Firma heute noch sehen lassen. Mit einem Umsatz von etwas über vier Millionen Dollar fährt der Konzern gewiss Gewinne ein. Im Internet hat die Luftpolsterfolie ihre Erfolge: Begeisterte Luftpolsterfolien-Fans knallen die Luftpolsterfolie nun online. Einfach mit dem Mousezeiger darüber fahren und es ertönt ein kleiner Knall. Wer also früher seine Umgebung noch mit echter Luftpolsterfolie in den Wahnsinn treiben musste, kann das heute auch problemlos online machen.
