Dekorationen im Kunsthandwerk

19. Mai 2008

Dekorationen im Kunsthandwerk – Individuelle Dekorationen im Kunsthandwerk sind Sache eines Profis. Vom Altertum bis zur Gegenwart sind wir Menschen bemüht und bestrebt, unser Zuhause so angenehm und so gemütlich wie nur irgend möglich zu gestalten.

Dekorative oftmals sehr persönliche Elemente bilden dafür die Vorraussetzung. Dekorationen mannigfaltigster Art, ob als Einzelstück oder auch als schmückendes Beiwerk, sind daher sehr beliebt, um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Traditionell gewohnheitsmäßige, aber auch charakterlich erstrebenswerte persönliche Aspekte spielen in der Auswahl der in Frage kommenden Dekoration eine große Rolle. Ob aus Holz oder Metall, aus Stein oder Kristall, alle Materialien sind erlaubt.

Auch Variationen und Kombinationen sind durchaus erwünscht. Da jeder Mensch so unterschiedliche Passionen und Interessen hat, gehen auch die Ansprüche und Wünsche sehr weit auseinander. Für den Einen sind „spartanisch einfache“ klare Formen und Linien wichtig, der Andere wieder fühlt sich in einer scheinbar überladenen Atmosphäre am wohlsten.

Gemütlichkeit kennt zum Glück keine Definition. Dieses Grundbedürfnis nach individuellster Einrichtung und Gestaltung macht sich natürlich auch das tief in der kulturellen Entwicklung jeder Gesellschaftsform fest verankerte Kunsthandwerk zu nutze. Natürlich gibt es prägnante Unterschiede in den verschiedenen Religionsgemeinschaften.

Sind im Islam den Gläubigen bildhafte Darstellungen laut Koran verboten, so schmücken die Christen gern ihre Vier Wände mit Ikonen oder anderen biblischen Motiven. Der Zeitgeist oder Modeerscheinungen helfen Künstlern und Kunsthandwerkern, aber auch einfach nur kreativ Begabte, Wege und Herausforderungen anzunehmen, diese auszubauen, oder vollkommen neue Akzente zu setzen.

Natürlich hat auch die Farbauswahl eine sehr wichtige und keineswegs untergeordnete Rolle: Die Kernaussage kommerzieller Produkte bleibt natürlich: „Cool ist, was In ist“. Und so werden wir niemals müde, unser Umfeld zu dekorieren, nur um es hinterher erneut umzugestalten.