Produktdesign in der Kunst
6. Mai 2008Produktdesign in der Kunst – Bei der Gestaltung eines neuen Produktes ist nicht nur das Aussehen ein wichtiges Kriterium beim Produktdesign. Funktionelle Aspekte, die Fertigungsmöglichkeiten und somit letztendlich die Kosten für die Herstellung eines Produktes sind über der optischen Gestaltung angesiedelt. Vor dem Erstellen eines neuen Produktes muss ein konkretes Konzept erarbeitet werden, in dem festgehalten wird, welche Anforderungen vom Kunden und Hersteller an das Produkt gestellt werden. Welche Funktion soll es erfüllen? Wie soll die Handhabbarkeit sein? Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Wie soll die äußere Form und Verpackung sein?
Nachdem alle Wünsche besprochen und schriftlich fixiert worden sind, können die zu verwendenden Materialien ausgewählt werden. Es ist eine große Kunst, das richtige Verhältnis von Design, Material, Funktionalität und Produktionskosten zu finden. Um ein marktfähiges Produkt zu entwickeln, genügt es nicht, ein großer Künstler zu sein und einen optisch ansprechenden Artikel zu gestalten. Als Produktdesigner muss man sich gut in Sachen Produktionsmöglichkeiten und automatisierte Abläufe auskennen. Man muss sich im Klaren sein, auf welche Weise ein Produkt produziert werden kann und wie die industrielle Fertigung abläuft.
Nachdem die Gestaltung des neuen Produktes in alle Belangen abgeschlossen ist und sämtliche Wünsche von Kunden, Hersteller und Designer zu einer akzeptablen Lösung geführt haben, kann ein Prototyp hergestellt werden, mit dessen Hilfe eventuelle Mängel vor einer industriellen Fertigung in großen Stückzahlen erkannt werden können.
Nach Abnahme dieses Muster kann die serielle Fertigung beginnen. In Kombination mit einer perfekten Werbekampagne wird sich dann innerhalb kurzer Zeit erweisen, ob das Produkt marktfähig ist.
