Auftragsarbeiten – Grafiken in der Kunst

27. Mai 2008

Auftragsarbeiten – Grafiken in der Kunst. Technische Zeichnungen, künstlerische Werke und auch digitale Bilder werden allgemein als Grafiken bezeichnet. Hinter diesem Oberbegriff verbergen sich viele Unterarten, die man auf den ersten Blick dort nicht vermutet. So entscheidet man in zumeist nach der Herstellungsart für die Druckvorlagen der jeweiligen Grafiken: Im Hochdruckverfahren werden erhabene Holzschnitte, Holzstiche oder auch der Linolschnitt als Auftragsarbeiten hergestellt.

Dabei wird mit zwei Ebenen gearbeitet – das Material, welches nicht zu dem Motiv gehört, wird durch die Abnahme von Spänen entfernt. Die so übrig bleibende obere Ebene wird eingefärbt und auf das zu bedruckende Material gepresst. Das Tiefdruckverfahren für die Erstellung von Druckvorlagen für Grafiken beinhaltet Stich- oder Ätzverfahren, wie den Kupferstich, Aquatinta oder die Radierung. Hier wird genau andersherum gearbeitet.

Die Motive werden durch das Entfernen von Spänen oder Ätzen mit Säuren in den Druckstock gearbeitet. Neben den klassischen Verfahren existieren für den Drucken von Grafiken noch weitere, weniger bekannte Fertigungsverfahren, wie Flachdruck, Klischeedruck oder den Durchdruck, die an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden sollen. Im aktuellen Sprachgebrauch wandelt sich die inhaltliche Bedeutung des Wortes Grafiken. Immer Bilder und Skizzen Grafiken genannt, die in digitaler Form, teilweise auf geometrische Formen begrenzt, im Internet zur Gestaltung von Homepages oder Präsentationen verwendet werden.

Aus früheren Berufen, die sich mit der Herstellung von Grafiken beschäftigen, wie der Formschneider oder ein Kupferstecher sind mit dem Siegeszug des Internets und der medialen Branche Lernberufe wie ein Mediengestalter oder der Polygraf geworden. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Begriff sowohl für Computergrafik, für Kunst, für farbenfrohe Illustrationen oder für Darstellungen aus der Geometrie genutzt werden kann.