Wann sitzt ein BH richtig?
11. Oktober 2008
Immer wieder treten gerade Rücken- und Nackenbeschwerden bei Frauen auf, die schlecht sitzende Unterwäsche tragen. Einschnürende Büstenhalter die auf der Haut Druckstellen erzeugen sind an der Tagesordnung. Meist ist sich die Trägerin nicht darüber bewusst, dass die Schmerzen daher rühren, dass die falsche Grösse gewählt wurde. Auch die Lage, Breite und Art der BH-Träger muß unbedingt beachtet werden. Schmale Träger können bei größeren Oberweiten schnell unangenehm in die Haut einschneiden. Zu klein gewählte Körbchen pressen die Brust ein und führen oft zu beklemmenden Gefühlen. Ein gutes Fachgeschäft berät ihre Kundinnen ausführlich über die jeweiligen Vorzüge der Modelle. Bevor die BHs nach dem Geschmack der Kunden ausgesucht werden, sollte der Oberkörper der Trägerin gut ausgemessen werden. In erster Linie sind der Unterbrustumfang sowie der eigentliche Brustumfang maßgebliche Indikatoren für die Ermittlung der passenden Wäsche.
Wichtig ist, dass die Kundin einen gut sitzenden BH trägt. Das Maßband wird waagrecht um die stärkste Stelle der Brust herum gelegt. Zuerst sollte im ausgeatmeten Zustand gemessen werden, danach während dem Einatmen. Das Mittelmaß dieser beiden Werte ist der tatsächliche Umfang der Brust. Ebenfalls wichtig ist der Unterbrustumfang. Auch hier wird genau wie bei der Messung des Brustumfangs verfahren, mit dem Unterschied dass das Maßband unterhalb der Brust angelegt wird. Nun wird anhand von Maßtabellen die Grösse des BHs ermittelt. Die verschiedenen Materialien und Schnitte wirken sich allerdings oftmals auf die Paßform aus.
Aus diesem Grund ist es wichtig jeden BH wirklich anzuprobieren. Nur wenn er bequem sitzt und nichts eindrückt, haben Sie die richtige Größe. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle und lassen Sie sich im Fachgeschäft gut und ausführlich beraten. Immer mehr Internet-Shops bieten auch per E-Mail guten Service an und geben wertvolle Tips.
