Schulkleidung

18. Juni 2008

Schulkleidung – Die Diskussion um das Thema Schulkleidung nimmt ständig zu. So belegen immer neuere Studien eine Befürwortung der Schulkleidung an deutschen Schulen. Doch was kann man davon halten? Es ist doch verständlich, dass sich viele Schüler gegen eine Einführung der Schulkleidung aussprechen, denn somit schreibt man Ihnen vor, was sie beim Unterricht zutragen haben. Nur muss die Schulkleidung nicht schlecht und unmodisch sein. Man sollte beachten, dass die Schulkleidung vor allem zeitgemäß und auch „stylisch“ gestaltet wird, um es im Jargon der heutigen Jugend auszudrücken. Denn es gibt eine Vielzahl von Jugendlichen, die morgens nicht die Auswahl in ihrem Kleiderschrank vorfinden wie viele andere Klassenkameraden.

Soziale Konflikte basieren nämlich immer öfter auf dieser Basis. Kinder die keine Markenklamotten tragen gelten oft als Außenseiter. Die Folge sind Hänseleien und das Aussondern in die Randgruppe der Klassengemeinschaft. Es sollte eine Schulkleidung hergestellt werden, die alle Jugendlichen zufrieden stellt. Modisch und im Trend gekleidet kann dazu noch das „Wir“ Gefühl einer ganzen Klassengemeinschaft gefördert werden. Nicht nur in Amerika fördert die Schuluniform das Klassenklima, auch in vielen anderen Ländern wie zum Beispiel England kann die Schulkleidung das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander stark fördern.  Schüler würden nicht mehr nach ihrem äußerlichen Erscheinungsbild beurteilt werden, sondern durch eine gleiche Kleidungsweise aller, könnte die Persönlichkeit jedes Einzelnen Schülers wieder in den Vordergrund gerückt werden.

Die Schulkleidung hat also viele positive Eigenschaften. Die Kinder haben eine Sorge weniger. Was ziehe ich morgen an? Diese Frage ist damit geklärt, indem durch Schulkleidung einfach alle gut aussehen. Das Selbstdarstellen einige Schüler und das Ausgrenzen von anderen Kindern fällt nun mehr weg. Die Gedanken sind frei für den bevorstehenden Unterricht. Und auch die Eltern dürfen von der Schulkleidung profitieren, denn im Geldbeutel bleibt mehr, da im Endeffekt weniger Geld für die Textilien der Kinder ausgegeben werden muss.