Leihen statt kaufen auf frents.com
6. Mai 2010Leihen statt kaufen auf frents.com – Manche Dinge schafft man sich nur an, weil sie absolut notwendig sind, nicht weil man besondere Freude daran hat oder sie öfters nutzen will. Wenn man beispielsweise die Wohnung renovieren will, braucht man bestimmte Geräte und Werkzeuge. Sind diese nicht vorhanden, müssen sie wohl oder übel neu gekauft werden, auch wenn man von vornherein weiß, dass man sie so schnell nicht wieder brauchen wird. Denn was könnte man stattdessen tun? Nicht jeder kennt seine Nachbarn so gut, dass er einfach bei ihnen klingeln und fragen will, ob er sich den benötigten Gegenstand ausleihen kann. Und selbst wenn, ist es gut möglich, dass auch die Nachbarn das gesuchte Gerät nicht zur Hand haben.
Wenn man nun keine groß angelegte Umfrage im Bekanntenkreis starten will, wird es problematisch. Denn natürlich muss man auch den ökonomischen Aspekt berücksichtigen. Gerade heutzutage müssen die meisten Leute sparen und können sich unnötige Anschaffungen eigentlich nicht erlauben. Ein cleveres neues Konzept verspricht nun Abhilfe. Die neue Online Community kombiniert die Vorteile eines sozialen Netzwerks mit denen einer Tauschbörse. Heraus kommt dabei ein Portal, das seinen Nutzern einen echten Mehrwert bietet. Denn hier kann jeder seine Sachen öffentlich zeigen und anderen Usern zum Verleih oder Tausch anbieten. Die vielen praktischen Funktionen wie die integrierte Google Map oder die Erinnerungsfunktion, die die beteiligten Parteien am Ende einer Leihfrist auf deren Ablauf aufmerksam macht, zeigen wie gut durchdacht dieses neue Konzept ist.
Zusätzlich zum ökonomischen Aspekt dieser Community hat sie außerdem einen ökologischen. Denn wenn man beispielsweise sein Auto verleiht, wenn es gerade nicht gebraucht wird, schont das die Umwelt. Genau wie bei Fahrgemeinschaften kann hier nämlich auf ein oder mehrere zusätzliche Fahrzeuge verzichtet werden. Auch der soziale Aspekt, die ursprüngliche Idee der sozialen Netzwerke, kommt bei frents.com nicht zu kurz. Denn über die Sachen finden auch deren Besitzer zueinander, indem sie Gemeinsamkeiten entdecken.
So ist es gut möglich, dass man mit einer Person auch nach vollzogenem Tauschgeschäft noch in Verbindung bleibt. Denn der erste persönliche Kontakt wird durch die Übergabe der Sachen sehr schnell hergestellt. Ist die Grenze vom Virtuellen zum Realen erst einmal überwunden, fällt es viel leichter, Freundschaften zu schließen und in Kontakt zu bleiben, auch außerhalb von frents.com.

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