Offene Immobilienfonds – Geldanlage für Kleinanleger

28. Februar 2009


Immobilienfonds sind besonders für den Anleger mit dem schmalen Budget geeignet, wobei man hier zunächst zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds unterscheiden muss. Geschlossene Immobilienfonds investieren meist in nur ein einziges Projekt.

Hier ist von vornherein der Finanzbedarf festgelegt, sodass der Immobilienfonds geschlossen wird, wenn der Finanzbedarf erreicht ist. Damit steht der Anlegerkreis fest und die einzelnen Anleger sind mit ihrer Anlage an den Mieteinnahmen sowie an der Wertsteigerung der Immobilie beteiligt. Jedoch beteiligen sie sich mit ihrer Einlage auch an dem jeweiligen Unternehmen und sind damit allen unternehmerischen Risiken und Chancen ausgesetzt. Der offene Immobilienfonds gestalten sich da ein wenig anders. Der größte Unterschied hierbei ist, dass der Fonds niemals geschlossen wird, der Anleger also jederzeit seine Anteile verkaufen kann und auch die Möglichkeit hat, neue Anteile hinzu zu kaufen. Des Weiteren ist hier schon eine Anlage von mindestens 25 Euro möglich, sodass Kleinanleger sich durch offene Immobilienfonds an Immobilien beteiligen können. Ein weiterer Pluspunkt von einem offenen Immobilienfonds ist, dass der Anleger nur an der Wertsteigerung und an den Mieteinnahmen beteiligt und nicht auch das unternehmerische Risiko trägt.

Investiert wird mit den Geldern in einem offenen Immobilienfonds in mindestens 15 Immobilienobjekte. Hierbei kann es sich um Bürokomplexe oder um große Einkaufszentren handeln. Da meist die Wertsteigerung der Objekte gegeben ist, sind hier Erträge fast immer möglich. Auch die Mieteinnahmen sind in der Regel recht sicher, weshalb offene Immobilienfonds als sichere Geldanlage gelten. Bevor man sich jedoch als privater Anleger an einem offenen Immobilienfonds beteiligt, sollte man sich den Fondsprospekt detailliert durchlesen.

 In ihm müssen alle Angaben zu den einzelnen Immobilien enthalten sein. Der Fondsprospekt wird auch staatlich überwacht, wobei hier nur auf die Richtigkeit geachtet wird und keine Angaben darüber gemacht werden, ob der Fonds auch wirklich erfolgversprechend ist. Ein persönliches Gespräch mit einem Fondsmanager ist daher unerlässlich. Am besten wendet man sich hierzu an seine Hausbank. Hier gibt es Spezialisten, die sich mit offenen Immobilienfonds und Investmentfonds im Allgemeinen hervorragend auskennen und auch eine persönliche und individuelle Empfehlung aussprechen können. Als Alternative kann man sich auch an Fondsgesellschaften direkt wenden, die man am besten über das Internet finden kann.