Finanzkrise: Tagesgeld ist sicher!
16. November 2008
Die derzeitige Finanzkrise verunsichert die Anleger zusehends. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Anleger auf der Suche nach sicheren Geldanlagekonzepten sind. Zuspruch findet natürlich wieder das Sparbuch der Kreditinstitute. Es gilt als eine der sichersten Anlageformen und ist nicht den Kursschwankungen an der Börse unterworfen. Der Anleger weiß also, wie viel Zinsen er für sein Geld bekommt und brauch keine Angst davor zu haben, dass sein Geld durch Spekulationen an der Börse verloren geht. Eine alternative und zugleich auch sichere Anlageform ist das Tagesgeld. Hier wird Geld zu einem höheren Zinssatz als beim Sparbuch angelegt, wie z.b. beim 1822direkt Tagesgeld!
Die Geldanlage ist aber den Kursschwankungen am Markt unterworfen, weshalb sich der Zinssatz auch ständig ändern kann. Da der Marktkampf der Kreditinstitute jedoch sehr groß ist und diese durch die Finanzkrise mehr Geld benötigen, werden die Anleger mit festen Zinsen oder Gutschriften geködert. Die festen Zinsen werden für einen bestimmten Zeitraum gewährt von 3 bis 6 Monaten gewährt. In diesem Zeitraum bekommt der Kunde des Kreditinstituts die fest zugesagten Zinsen auf das Guthaben seines Tagesgeldkontos.
Das Guthaben ist also für diesen Zeitraum auch keinen Kursschwankungen unterworfen. Sobald die Zinsbindung endet, sollte der Anleger jedoch den Markt beobachten und gegebenenfalls den Anbieter für Tagesgeld wechseln.
Einige Anleger machen sich den Marktkampf der Kreditinstitute zu Nutze und wechseln ständig den Anbieter des Tagesgeldkontos. Das nennt man in Fachkreisen Hopping. Die Hopper nutzen dabei die zugesagten Festzinsen aus und wechseln den Anbieter, sobald dieser Vorteil wegfällt. Dann suchen sie sich einen Anbieter, der feste Zinsen anbietet. So mindern diese Anleger zum einen das eigene Risiko und erhöhen die mögliche Rendite für ihr angelegtes Geld.
