Festgeld
28. Februar 2009
Das Festgeldverhält sich ähnlich wie das Tagesgeld nur das hier die angelegte Summe über einen längeren Zeitraum in der Sparanlage verbleibt. Auch diese Form des Sparen gilt als Risiko arme Sparform und wird häufig dann angewendet wenn Eltern für ihre Kinder Geld anlegen. Wer also nicht täglich über sein vermögen verfügen muss, für den bietet sich hier eine Alternative. Der minimalste Zeitraum für Festgeld beträgt 30 Tage und nach oben gibt es keine grenzen. Je länger sich dieser Zeitraum jedoch erstreckt um so effektiver macht sich der Zinseszins bemerkbar, wenn man die Zinsen auf dem Konto belässt, je nach eingelegter Spareinlage kann man sich die Zinsen aber auch in regelmäßigen Abständen auszahlen lassen. Was sich jedoch erst bei größeren Summen lohnt.
In der Regel setzen die Banken beim Festgeld auch eine Mindestsumme fest, da sich sonst der verwaltungstechnische Aufwand für ein solches Konto nicht lohnen würde. Gegenüber dem Tagesgeld können die Zinsen nicht schwanken, denn hier garantieren die Banken einen Mindestzins und den müssen sie dann nach Beendigung der Laufzeit auch auszahlen. Dieser Garantieservice wird jedoch nicht von allen Banken geboten, daher sollte man sich als Kunde im Vorfeld genau über die Bedingungen bei der Anlage von Festgeld informieren und sich auch darüber im klaren sein das man über das Geld nicht mehr verfügen kann und sollte der Fall eintreten, das man doch auf dieses Geld zugreifen muss so können einem aufgrund erhöhter Verwaltungsaufgaben erhebliche Nachteile entstehen. Diese Nachteile können sogar soweit reichend sein das man nicht einmal die eingezahlte Summe zurück erstattet bekommt. Daher gilt es sorgsam abzuschätzen ob und über welchen Zeitraum diese Form der Geldanlage für einen relevant und angebracht seien könnte.
