Fremdgehen per Internet ganz einfach
13. April 2009
Das Internet – eigentlich gibt es hier nichts, das es nicht gibt. Auch die Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu machen, bietet sich hier natürlich. Diese wird auch von Männern und Frauen gleichermaßen genutzt. Viele mehr oder minder heiße Gespräche können hier geführt werden, und viele Nächte werden von dem heimischen PC verbracht. Das ist für Singles ja auch gar kein Problem, aber wie sehen das Personen, die in einer Beziehung stecken? Ist dieser Flirt, dieser Chat bereits Fremdgehen? Zunächst ist zu sagen, dass Menschen, die sich über das Internet neue Bekanntschaften suchen, meistens etwas neues ausprobieren wollen, weil das normale Leben einfach langweilig geworden ist. Über fünfzig Prozent der Männer sind allerdings bereit, sich durch einen Internetflirt zum Fremdgehen verleiten zu lassen. Bei den Frauen ist das sehr viel weniger. Frauen sind da offenbar mehr resistent gegen die Verlockungen eines Internetflirts. Aber zurück zur Ausgangsfrage – sollte man sich über einen Internetflirt genauso aufregen als wenn der Partner im wahren Leben flirtet?
Ein Internetflirt ist zwar einfacher, da man online mit vielen Kontakten gleichzeitig reden kann, aber er ist auch genauso schnell wieder beendet. Allerdings kann dieser Flirt immer und auch überall erneut stattfinden, also entfällt hier die Notwendigkeit, passende Orte und Zeiten zu finden, um sich zu treffen. Ein Internetflirt ist meistens sicherer, denn die Möglichkeit, seinen Chatpartner zu treffen, ist doch meist sehr gering, zumindest wenn der Partner es nicht erfahren soll. Auch das so genannte Prickeln, das normalerweise entsteht, wenn man sich gegenübersteht, kann hier nicht stattfinden. Körperliche Kontakte sind hier unmöglich, eine wirkliche Affäre somit auch.
So ist man in diesem Punkt schon einmal auf der sicheren Seite. Schwieriger wird es dann, wenn es zum Cybersex übergeht und aus dem normalen Chat ein Chat mit Cam wird. Da stellt sich schon eher die Frage, ob man hier schon von fremdgehen reden kann. Letztendlich muss jeder selbst entscheidenden, wie weit er in Internet geht. Beachten sollte man jedoch immer, dass wir von einer Cyberwelt reden, wo jeder sich als jemand anders ausgeben kann, und ob die 25-jährige Blondine mit den tollen Kurven am anderen Ende sich nicht letztendlich als 50-jähriger Opa in seinem Wohnzimmer entpuppt, das weiß niemand.
