Kesselanlagen vom Spezialisten fuer Energieanlagen
19. Januar 2009
Die Dimensionen von Kesselanlagen können sehr stark variieren. Im Haushalt lassen sich Kleinstdampfkessel in Form von Dampfbügeleisen und Dampfreinigern finden, während es in Dampfkraftwerken Turmdampfkessel mit einer Höhe von über 150m und einer Dampfleistung von bis zu 3600t/h gibt.
Die Befeuerung von Kesselanlagen erfolgt mittels Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas, Kohle oder auch Biomasse sowie Abfällen. Auch Solarenergie, nukleare Wärme, elektrische Beheizung und die Nutzung von Abwärme können zur Befeuerung eingesetzt werden. Sollte man Festbrennstoffe verwenden, wird bei der Befeuerung zwischen Staubfeuerung, Rostfeuerung und Wirbelschichtfeuerung unterschieden.
Es lässt sich auch zwischen diversen Bauformen unterscheiden. Zu erwähnen sind hier der Großwasserraumkessel, der Wasserrohrkessel und der Schnelldampferzeuger. Zur Erzeugung geringerer bis mittlerer Dampfleistungen wird der Großwasserraumkessel eingesetzt, der aus einem zylindrischen Mantel besteht und ein großes Wasservolumen fasst. Der Wasserrohrkessel hingegen hat ein geringeres Wasservolumen, besteht aus einem Röhrensystem und wird zur Gewinnung höherer Dampfleistungen und Dampfdrücke genutzt.
Der Schnelldampferzeuger ist auch eine Form von Wasserrohrkessel, der allerdings nur geringere Dampfleistungen und Nassdampf erzeugt. Laut Betriebssicherheitsverordnung ist eine Kesselanlage überwachungsbedürftig, da sie hohe Mengen an Energie und Druck erzeugt.
Daher muss eine Kesselanlage vor Inbetriebnahme von einer zugelassenen Überwachungsstelle geprüft werden. Zur Bestätigung ihrer Betriebsfähigkeit bekommt eine Kesselanlage von ihrem Hersteller das CE-Zeichen.
