Inkassounternehmen Braunschweig
Inkassounternehmen Braunschweig – Heutzutage kommt es einem fast so vor, als müsse man als Geschäftsmann, Dienstleister oder freischaffender Künstler um seinen Lohn beten. An Arbeit mangelt es nicht – aber an Kunden, die unter Zahlungswilligkeit eine zeitnahe Zahlung verstehen. König Kunde möchte zunehmend verwöhnt werden. Er schätzt Service, Sonderpreise, Preisnachlässe oder Boni – und er möchte eine Vorzugsbehandlung, wo auch immer er Stammkunde ist. Er betrachtet es beispielsweise als selbstverständlich, sich Flugtickets für eine Urlaubsreise zu bestellen und diese erst nach der Reise zu bezahlen. Schließlich muss er ja bereits das Hotel und das Essen vor Ort sofort bezahlen. Sofern das Zahlungsziel ein solches Verhalten erlaubt, ist nichts dagegen einzuwenden!
Aber problematischer wird es, wenn König Kunde nach dem Urlaub vergisst, dass er die Rechnung noch nicht bezahlt hat. Nun muss er nämlich angemahnt werden – und da der Familien-Urlaub teuer war, ist kein Geld mehr da. Also zögert er den Zahlungsausgang bis zur nächsten Gehaltszahlung heraus und ignoriert die erste Mahnung. Viele Kunden halten dies für eine lässliche Sünde. Hat ein Reisebüro in einem Monat aber 25 solche Kunden, tritt es teilweise mit enormen Beträgen in Vorleistung. Flugpreise zwischen 800 und 2000 Euro pro Person sind keine Seltenheit. Jeder kann selbst rechnen, was für Summen da offen stehen können, wenn es um ganze Familien, um Reisegruppen oder Geschäftsreisende geht. Außenstände von einer halben Million Euro sind durchaus drin!
Gute Umsätze sind eine wahre Freude – aber wenn sie nur auf dem Papier bestehen, sind sie eine Gefahr! Chronischer Liquiditätsmangel erledigt eine mittelständische Firma schneller, als man “Piep” sagen kann. Was nützen einem denn prinzipiell zahlungswillige Kunden, wenn sie einen fälligen Betrag erst zahlen, wenn es ihnen gefällt? Entnervt von überbordendem Mahnwesen, fruchtlosen Bankengesprächen zur Erhöhung des Kreditrahmens und mangeldem Cash Flow, beauftragen immer mehr Unternehmer ein Inkassounternehmen. Dieses übernimmt gegen Honorar das Forderungsmanagement und die Forderungsbeitreibung. Es verwaltet sämtliche Außenstände – aber ein Inkassounternehmen hat andere Möglichkeiten, um das Inkasso zu betreiben. Während die Firma sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit konzentriert und ihre Kunden mit optimalen Service betreuen kann, wird die komplette Debitorenverwaltung ausgelagert. Das Inkassounternehmen tritt teilweise oder ganz an die Stelle der Buchhaltung.
Inkassobüros haben sehr unterschiedliche Bedingungen. Man kann sich bei grundsätzlichen Fragen einfach beim Bundesverband der Inkassounternehmen unterrichten. Für kleine Unternehmen rechnet sich der Aufwand nicht, für mittelständische und große aber sehr wohl. Kleinunternehmern sei geraten, sich lieber eines Anwalts zu bedienen, um Forderungen einzutreiben. Andernfalls müsste man auf Vorkasse bestehen. Für mittelständische und große Unternehmen ist ein Inkasso per Inkassounternehmen aber sinnvoll und effektiv. Die Forderungsbeitreibung kann nämlich erhebliche Kosten verursachen und Zeit kosten. Dabei ist sie sehr personalintensiv. In einigen Fällen muss man sogar große Beträge endgültig in den Wind schreiben. Effektives Forderungsmanagement sowie eine erfolgreiche Forderungsbeitreibung können aber den Unterschied zwischen Liquidität und Zahlungsunfähigkeit ausmachen.
Wer will als Unternehmer schon ständig mit gerichtlichen Mahnverfahren, Strafanzeigen gegen Kunden oder Pfändungen zu tun haben. Erfolg besteht darin, dass man Probleme sinnvoll löst. Zum Beispiel durch ein Inkassounternehmen!