Vom Plotter bishin zum Plotter-Papier

9. Juni 2008

Richtig auf einem Plotter drucken, dazhu gehört auch das richtige Plotter-Papier. Der zeitgemäße Großdrucker oder Plotter, der heute aus technisch versierten und auf höchstem Standard arbeitenden Architekturbüros oder auch anderen Konstruktionsbüros nicht mehr wegzudenken ist, wird auch ganz einfach und simpel als grafische Druckeinrichtung bezeichnet. Auf dem herkömmlichen Grundprinzip der Matrixtechnik erfolgt die gewünschte Ausgabe als Nadeldruck, Thermodruck, Tintendruck und heute auch immer häufiger als präziser elektrofotografischer Druck.

Ganz spezielle Drucker, die oft in der Werbeindustrie ihre Anwendung finden, werden zum Beispiel für das Ausschneiden von Schriftzügen für Lastkraftwagenplanen oder ähnlichem gebraucht. Die genaue Steuerung der Plotverfahren geht sowohl in X-Richtung, als auch in Y-Richtung. Sie kann aber auch unter Umständen nur in einer Richtung erfolgen und die Steuerung der zweiten Achse erfolgt dann über die Bewegung der Papierrolle. Dieses Verfahren wendet beispielsweise der Trommelplotter an. Beim Stiftplotter wird der Zeichenstift auf das Druckmedium gedrückt, sobald die Bewegung des Stiftkarussells abgeschlossen ist und die Koordinatenpunkte erreicht wurden.

In der Regel zeichnet der Plotter gleichmäßig durchgezogene Linienauf Plotter-Papier, sowie Grafiken, die in der Form eines Punktrasters angelegt werden. Es muss allerdings immer darauf geachtet werden, dass der Großformatdrucker über genügend Tintenvorrat verfügt. Werden Plotter für den Ausdruck von Computergrafiken eingesetzt, können sie einfarbig – also in den meisten Fällen schwarz – oder auch je nach Einsatzgebiet mehrfarbig sein. Ihre Druckformate können von dem am meisten verwendeten Format von DIN A4 bis hin zu DIN A0 variieren.

Firmen die mit speziellen Anwendungen betraut sind, benutzen häufig Trommelplotter, welche die Größe von DIN A0 noch um ein Mehrfaches überschreiten. Für die notwendige Druckausgabe haben sich die Sprachen „Printer Command Language“, kurz PCL und „Graphics Language“, auch nur GL genannt, zur Seitenbeschreibung beim Plotter durchgesetzt.