Mehr Mobilität durch den Führerschein

23. August 2010

Ein Führerschein ist die Lizenz zur Mobilität und Eigenständigkeit. Ob für junge Leute, die bald von zu Hause ausziehen und ihr eigenes Leben leben möchten oder ältere Menschen, die auch im Alter noch eigenständig Einkäufe und Besorgungen erledigen möchten: In der Welt von heute ist ein Führerschein unerlässlich. Doch was ist eigentlich der richtige Weg zum Führerschein?

Dem Erhalt des Führerscheins steht ein ca. 6-wöchiger Aufenthalt in der Fahrschule voraus. Sie bereitet die Schüler auf die theoretische Führerscheinprüfung vor, bei der Fragebögen am Computer ausgefüllt werden müssen, zusammen mit dem Fahrlehrer lernt man aber auch den richtigen Umgang mit dem Auto sowie die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Pflicht sind 12 sogenannte Sonderfahrten: Sie müssen in der Nacht, auf unbekannteren Straßen (Überland) und auf der Autobahn abs0lviert werden. Für den einen mögen sie vielleicht lästige Pflicht sein, andererseits bereiten sie aber auf Situationen aus dem täglichen Fahrerleben vor – schließlich möchte man auch nachts und ab und zu auch über die Autobahn fahren.

Hat man alle Pflichtstunden absolviert, kann man sich zur theoretischen Prüfung anmelden. Hier müssen binnen 45 Minuten 30 Fragen aus verschiedenen Themengebieten beantwortet werden. Hat man insgesamt weniger als 11 Fehlerpunkte, wird man zur praktischen Prüfung zugelassen. Sie hat eine Dauer von ungefähr 30 bis 45 Minuten. Zusammen mit dem Fahrlehrer und einem amtlichen Prüfer muss man den Anweisungen des Prüfers folgen und bestimmte Fahrmanöver absolvieren, so zum Beispiel das Rückwertseinparken oder auch das Wenden in drei Zügen. Wenn man alle Aufgaben fehlerlos hinter ich gebracht hat und der Prüfer der Meinung ist, man könne am Straßenverkehr teilnehmen, erhält man den Führerschein ausgehändigt.


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