Die Schlange und ihre Eigenschaften

10. August 2008


Die Phase der Schlange dauert vom 24. Oktober bis zum 21. November, womit sie das 11. Sternzeichen im indianischen Horoskop Nordamerikas ist. Die Schlange hat bei den Indianern nicht gerade den besten Ruf unter den Tieren. Sie gilt als hinterlistig, geheimnisvoll und kaum zu durchschauen. Im Zentrum von alten Erzählungen und Fabeln spielt dieses indianische Sternzeichen oft eine eher dubiose Rolle.

In der Bibel tritt sie im Paradies auf und verführt Adam und Eva. Ein besonders freundlicher Geselle ist die Schlange daher nicht. Sie ist immer auf ihren eigenen Vorteil aus, interessiert sich nur eingeschränkt für ihre Mitmenschen und hat auch keine Scheu davor diese auszutricksen.

Sie sonnt sich gerne im eigenen Erfolg, erzählt dabei aber ungern über sich selbst. Niemand soll sehen dürfen, wie es wirklich in ihr aussieht. Vielmehr liebt sie es, wenn andere sich über sie den Kopf zerbrechen.

Im Berufsleben ist das nicht immer ein Nachteil. Schlange-Geborene wollen ihre beruflichen Ziele immer erreichen und greifen dazu auch zu unkonventionellen Methoden, die viele abschrecken. Sie gelten als besonders durchsetzungsfähig, weil sie sich wenig um das Wohl ihrer Mitmenschen sorgen und keine Rücksicht nehmen.

Dass dies gerade im Privatleben für einigen Zündstoff sorgt, verwundert tatsächlich wenig. Schlange-Menschen finden bei ihrem Gegenüber immer die Schwachstellen und nutzen diese zu ihrem eigenen Vorteil aus. Sie sind besonders leicht in Rage zu versetzen, gelten als sehr eifersüchtig und unfair.

Auch in Partnerschaften zeigen sie sehr wenig von sich selbst, worauf der Partner zumeist mit Unverständnis reagieren muss. Für den Schlange-Menschen ist ein solches Verhalten völlig normal. Er will sein Gegenüber voll und ganz vereinnahmen und ihn bis an seine Grenzen beanspruchen.