Keinen Platz bekommen? Eine Studienplatzklage kann helfen!
16. März 2009
Will man nach dem Abitur studieren, dann ist nicht immer gesagt, dass man gleich einen Studienplatz bekommt. Denn die Plätze sind begrenzt. Von Uni zu Uni ist die Zahl sehr unterschiedlich. Deswegen kann es vorkommen, dass man abgelehnt wird. Und was nun? Welche Möglichkeiten hat man? Eine Möglichkeit ist die Studienplatzklage. Dabei handelt es sich um eine Klage vor dem Verwaltungsgericht. Der Student geht so gegen die Universität oder die Hochschule vor und will erreichen, dass er doch noch für das folgende Semester einen Studienplatz erhält. Die Erfolgsaussichten sind durchaus gut, doch muss man damit rechnen, dass es ein harter und auch teurer Kampf werden kann.
Zwar kann man bereits mit einem Widerspruch Erfolg haben, doch nicht selten muss sich tatsächlich das Gericht damit auseinandersetzen. Wenn das der Fall ist, dann kann es durchaus teuer werden. Gut, wer eine Rechtschutzversicherung hat. Wer keine hat und auch nicht das Geld für eine Klage aufbringen kann, der sollte sich wohl mit einer anderen Möglichkeit anfreunden. Die beste ist, ein Semester zu warten und sich für das nächste rechtzeitig zu bewerben.
Während der Wartezeit kann man schon ein wenig Geld verdienen. Oder man scheut sich nicht davor, in eine andere Stadt zu gehen. Vielleicht haben anderen Unis noch einen Platz frei. Wer aber dennoch die Studienplatzklage anforcieren will, der sollte sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Das sind die entsprechenden Fachleute, die einem weiterhelfen können und in allen Dingen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und sie können einem auch sagen, ob man Chancen auf Erfolg hat oder eher nicht. Wenngleich die Aussichten in den meisten Fällen recht gut sind.
