Die SDSL-Flatrate-Tarife der DSL-Provider
23. Oktober 2008
SDSL ist eine auf der DSL-Technologie basierende Technik für Internetzugänge. Gewissermaßen steht SDSL im Kontrast zu ADSL. Bei ADSL handelt es sich um diejenige Technik, die von Privatkunden bei Telefonfirmen (DSL-Providern) in der Regel bezogen wird.
Bei ADSL sind die Datentransferraten für Downloads und Uploads unterschiedlich gewichtet. Ein durchschnittlicher Internetnutzer, der eine Flatrate von einem DSL-Provider nutzt, bezieht deutlich mehr Daten aus dem Netz als er versendet. So werden etwa beim Aufruf einer Internetseite Daten geladen, nicht jedoch zugleich versendet. Lediglich beim Anklicken des Links zu der jeweiligen Internetseite erfolgt ein Datenversand. Natürlich werden auch beim Versand von E-Mails Daten durch den Flatrate-Nutzer verschickt. Im Allgemeinen ist die Datentransferrate für Downloads bei privater DSL-Nutzung jedoch wichtiger als die Datentransferrate für Uploads. Dementsprechend sind bei ADSL die Datentransferraten unterschiedlich gewichtet. So stehen bei einem DSL-Tarif mit DSL-2000-Flatrate bis zu 2048 Kilobit pro Sekunde für Downloads zu Verfügung, aber nur 192 Kilobit pro Sekunde für Uploads.
Anders verhält es sich bei den SDSL-Zugängen der Provider. Hier ist die Gewichtung gleichmäßig. Für Uploads und Downloads steht jeweils die gleiche Datentransferrate zur Verfügung. Für Behörden und Unternehmen sind derartige Zugänge zweckmäßig. Im Rahmen der Arbeitsprozesse werden oft viele Daten verschickt. Es besteht ein Bedürfnis nach hohen Datentransferraten für Uploads.
