Die Globalisierung der Fast Food Kultur
22. November 2008
Die Globalisierung der Fast Food Kultur
Die Gesundheit des Menschen wird in der heutigen Zeit immer mehr zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema, in Deutschland, in der EU und weltweit. Die Essgewohnheiten haben sich stark verändert. In Zuge der Globalisierung haben sich dieFast Food Ketten wie McDonalds, Burger King, oder Kentucky Fried Chicken (KFC) auch bis in die abgelegensten Regionen ausgebreitet, und nehmen Einfluss auf die regionalen Esskulturen. Die Angleichung der Esskulturen in Regionen in denen traditionell eher leichtere Küche auf den Tisch kam, bringt nicht unbedingt den Fortschritt oder die willkommene Abwechselung, sondern auch die typischen Ernährungsprobleme der westlichen Welt. Im asiatischen Raum beispielsweise bestanden die Hauptnahrungsmittel aus Reis, Gemüse und viel Fisch und anderen Meeresfrüchten. Im lateinamerikanischen Raum sind die typischen Grundnahrungsmittel Reis, Produkte aus Mais und Bohnen.
Durch die Einführung der Fast Food-Ketten und dem „Junk Food Modell, eröffneten neben den Giganten der Industrie auch viele Nachahmer, die das Fast-Food-Restaurant Prinzip übernahmen. So globalisieren und verbreiten sich weltweit nicht nur die neuen Technologien und der Zugriff auf Informationen, sondern auch gesundheitsschädigende Essgewohnheiten und daraus resultierendes Übergewicht in Teilen der Welt, in denen es diese Probleme nie gab.
Brasilien, z.B., das Land mit dem Ausgeprägtesten Körperkult und einem Land in dem trotz des steigenden Fortschritts viele Menschen immer noch hungern, gehört heute zu den Ländern, die immer mehr mit Übergewicht und Fettleibigkeit zu kämpfen haben und sich dem in diesem Bereich, absoluten Fettleibigkeitsrekordhalter, und Hauptexporteur und Vorreiter der schlechten Ernährung, den Vereinigten Staaten, prozentual immer mehr angleichen.
